Förderpreise


Förderpreis der DGMP für Nachwuchswissenschaftlerinnen ("Frauenpreis")

Der Förderpreis der DGMP für Nachwuchswissenschaftlerinnen ("Frauenpreis") wurde in den Jahren 2000-2008 für wissenschaftlich fundierte, empirische Arbeiten forschender Frauen vergeben, wobei eine methodisch herausragende und praktisch relevante Arbeit aus dem Bereich der Medizinischen Psychologie prämiert wurde. Der Preis zielte darauf hin, die wissenschaftliche Qualifikation jüngerer Frauen im Bereich der Medizinischen Psychologie zu fördern.

Angesichts des hohen Anteils wissenschaftlich erfolgreicher Frauen im Bereich der Medizinischen Psychologie hat der Vorstand im Jahr 2009 dieses Förderziel als erreicht angesehen und löst daher den Förderpreis der DGMP für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit dem Sabine-Grüsser-Sinopoli-Preis für den Wissenschaftlichen Nachwuchs ab, um den sich auch der männliche Nachwuchs bewerben kann.

Preisträgerinnen des Frauenpreises waren

Dipl.-Psych. Dr. Birgit Gottwald, Gießen (2000)
Titel der Arbeit:
B. Gottwald, I. Traenckner, J. Kupfer, C. Ganß, D. Eis, W. B. Schill, U. Gieler: Krank durch Amalgam - Vergiftung, Allergie oder psychische Störung?
(Diese Studie ist in Zusammenarbeit folgender Institutionen entstanden: Abt. Med. Psychologie, Zentr. Dermatol. u. Andrologie und Zentr. ZMK und Zentr. f. Psychosom. Medizin der Universität Gießen, Robert-Koch-Institut Berlin, und wurde durch eine Sachbeihilfe der DFG Ziffer TR 424/1-1 gefördert).

Dipl.-Psych. Dorothe Annelen Poggel, Magdeburg (2002)
Titel der Arbeit:
Einflüsse der Orientierung selektiver visuell-räumlicher Aufmerksamkeit auf die Restitution von Gesichtsfelddefekten bei cerebral geschädigten Patienten.

Dipl.-Psych. Susanne Bettge, Berlin (2004)
Titel der Arbeit:
Protektive Faktoren für die psychische Gesundheit Jugendlicher: empirische Ergebnisse zu einem theoretischen Konstrukt

Dr. phil. Anja Mehnert, Hamburg (2006)
Titel der Arbeit:
Prevalence of acute and post-traumatic stress disorder and comorbid mental disorders in breast cancer patients during primary cancer care.

Dr. phil. Barbara A. Vogel, Freiburg (2008)
Titel der Arbeit:
Concordance between patients‘ desired and actual decision-making roles in breast cancer care.